Tag des offenen Denkmals®
7. und 8. September 2019
Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur
Liebe Leserinnen und Leser,

in unserer Stadt gibt es an die 10.000 Denkmäler, die das Stadtbild prägen und von der 2000-jährigen Geschichte erzählen. Wer aufmerksam durch Köln geht, wird dabei entdecken, dass hier jede Epoche ihre Spuren hinterlassen hat. Ich lade Sie ein, am Tag des offenen Denkmals diese Spuren zu entdecken und sich für deren spannende Geschichten zu interessieren.

Vor 100 Jahren wurde in Weimar das Staatliche Bauhaus gegründet. Aus diesem Anlass hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz den Tag des offenen Denkmals 2019 mit dem Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ überschrieben. Natürlich sieht man solche Umbrüche auch in allen Zeiten und an vielen Orten: Materialwechsel, Fortschritt der Bautechnik sowie neue stilistische Ausprägungen.

Ein besonderer „Umbruch“ in der Architektur ist in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen zu erkennen. Damals war die Wohnungsnot groß. Deshalb errichteten in Köln zahlreiche Genossenschaften Siedlungen und beschäftigten für deren Planung Architekten, die für die Idee eines neuen Wohnungsbaus standen. Ausgehend von der Gartenstadtidee entstanden am Rand des Stadtzentrums Wohnsiedlungen mit Gärten oder Grünanlagen. Nach dem Ersten Weltkrieg entwickelte sich zudem ein neuer Baustil, der ermöglichte, für viele Menschen in kurzer Zeit genügend Wohnraum bereit zu stellen, obwohl teilweise Materialknappheit herrschte. Die Kölner Architekten fanden Anregungen beim Staatlichen Bauhaus, entwickelten aber auch ganz eigene Lösungen für die Probleme ihrer Zeit.

Im Kölner Programm zum Tag des offenen Denkmals 2019 werden Sie zahlreiche Veranstaltungen finden, die sich mit diesem „Neuen Bauen“ beschäftigen. Neben diesem Thema können Sie weitere „Umbrüche“ entdecken – beispielsweise in der Archäologie und in der Kunstgeschichte.

Mein herzlicher Dank gilt allen, die mit ihrem Wissen und mit großem Engagement den Besucherinnen und Besuchern die Bedeutung und die Aufgaben des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege sowie Hintergrundwissen und Zusammenhänge erklären. Außerdem danke ich sehr herzlich den Mäzenen und Sponsoren, mit deren Unterstützung das Kölner Programm zum Tag des offenen Denkmals realisiert werden konnte.

Ihnen allen wünsche ich viel Freude beim Besuch der interessanten und vielfältigen Veranstaltungen zum Tag des offenen Denkmals in Köln!

Henriette Reker
Oberbürgermeisterin der Stadt Köln
Liebe Besucherinnen und Besucher des Tags des offenen Denkmals® in Köln,

seit über 25 Jahren koordiniert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bundesweit den Tag des offenen Denkmals als Teil der European Heritage Days.

Wenn jedes Jahr am zweiten Septemberwochenende tausende von Denkmalen ihre Türen öffnen und uns spannende Einblicke in unsere Geschichte ermöglichen, danken wir dies einem breiten bürgerschaftlichen Engagement. Stolze Eigentümer und engagierte Fördervereine zeigen, was sie geschafft haben. Denkmalpfleger und Architekten erläutern praktisch am Objekt, was Denkmalpflege bedeutet. Restauratoren und Handwerker präsentieren ihre Arbeit. Durch Ihren Besuch und Ihr Interesse sammeln wir alle neue Kraft für den Erhalt unseres kulturellen Erbes.

Nutzen Sie diesen Tag für einen Blick hinter die Kulissen unserer reichen Kulturgüter! Laden Sie Ihre Familie, Freunde und Bekannten zu einer Erkundungstour ein und teilen Sie Ihre Begeisterung für die Arbeit an der Erhaltung unserer Denkmale! Und werden Sie Teil der Gemeinschaft der Denkmalfreunde in dieser großartigen Stadt!

Ihr

Dr. Steffen Skudelny
Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
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Kontakt
Stadtkonservator/in, Amt für Denkmalschutz und Denkmalpflege,
Stadthaus Deutz – Westgebäude, Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln,
Maria Eicker, Telefon: 0221/221-2 34 37, Telefax: 0221/221-2 22 93,
stadtkonservator@stadt-koeln.de

Die Oberbürgermeisterin

Stadtkonservator/in – Amt für Denkmalschutz und Denkmalpflege
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Titelfoto
Vorgebirgssiedlung © Thomas Zimmer


Dank
Die Ausrichtung des Tages des offenen Denkmals® wäre in dieser Form ohne die Unterstützung aus der Bevölkerung und aus der Wirtschaft nicht möglich. Deshalb gilt unser besonderer Dank den privaten Spenderinnen und Spendern, den Unternehmen, den Stiftungen und dem Förderverein, mit deren Hilfe wir den Tag so gestalten konnten,
dass er den Interessen des Publikums gerecht wird:

Delphin Technology AG
Deutsche Stiftung Denkmalschutz
DEUTZ AG
Dinger’s Gartencenter Köln GmbH & Co. KG
Greif & Contzen Immobilien GmbH
Maria Clementine Martin Klosterfrau Vertriebsgesellschaft mbH
LHP Luxem Heuel Prowatke Rechtsanwälte Steuerberater PartGmbB
OSMAB Holding AG
Ute Reissdorf und Dr. Heribert Landskron-Reissdorf
Denkmalpflege Schorn GmbH & Co. KG
Volksbank Köln Bonn eG

Insbesondere danken wir den Großsponsoren:
J.P. Bachem Verlag GmbH
Förderverein Romanische Kirchen Köln e.V.
GAG Immobilien AG
medfacilities GmbH
Sparkasse KölnBonn
Stiftung für Kunst und Baukultur Britta und Ulrich Findeisen


Die Stadt Köln bittet alle Besucherinnen und Besucher der Veranstaltungen, den Tag des offenen Denkmals® möglichst durch einen finanziellen Beitrag ihrer Wahl zu unterstützen. Herzlichen Dank.
IBAN: DE 88 3705 0198 0022 2222 10 · BIC: COLS DE 33 XXX
Bank: Sparkasse KölnBonn
Verwendungszweck: 3018 0000 4725, Tag des offenen Denkmals 2019


Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz als größte private Initiative für Denkmalpflege in Deutschland koordiniert den Tag des offenen Denkmals® bundesweit. Für ihre vielfältige Arbeit ist die Deutsche Stiftung Denkmalschutz auf Spenden angewiesen. Helfen Sie mit!

Spendenkonto: Commerzbank AG
IBAN: DE71 500 400 500 400 500 400
BIC: COBA DE FF XXX
www.denkmalschutz.de


Abbildungsverzeichnis (analog zur gedruckten Ausgabe):
© Copyright der Fotos
S. 3 © Stadt Köln, Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit; S. 7 © Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Bettina Koch fotoatelierherff; S. 15-17, 22, 24, 26-37, 39, 41, 43-51, 54-59, 61-66, 68, 69, 71, S. 74-89, 92-98, 101-104, 108, 110, 111, 113, 114, 116, 117, 119, 121-130, 133, 135-139, 141-144, 146, 147, 149, 151, 153-156, 160, 161, 163-168, 170-174, 176, 177 © Stadt Köln – Stadtkonservator, Amt für Denkmalschutz und Denkmalpflege. Foto Dorothea Heiermann; S. 18 Dombauhütte Köln, Bildhauer Michael Oster bei der Arbeit an einer Portalfigur © Hohe Domkirche Köln, Dombauhütte. Foto Matz und Schenk; S. 19 Köln, Domschatzkammer, Schatzkammerraum © Hohe Domkirche Köln, Dombauhütte Köln. Foto Matz und Schenk; S. 20, © Joerg Seidel; S. 23 St. Aposteln, Hugo Schmölz, um 1936 © Kölnisches Stadtmuseum, RBA; S. 25 © Büro Kaspar Kraemer; S. 38 © Foto AntoniterCityKirche; S. 40 © Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichs-Platz GmbH seit 1709; S. 42 © FHW Gastronomie GmbH. Foto Achim Hehn; S. 52 © Römisch-Germanisches Museum, Rheinisches Bildarchiv Köln, Anja Wegner; S. 53 © Wolf-Rüdiger Spieler; S. 60 © Wiljo Schumacher; S. 67 Weltjugendherberge des Friedens © Sammlung Brokmeier; S. 70 © Robert Schwienbacher; S. 73 © StEB; S. 90 © Thomas-Georg Tremblau; S. 91 © Johannes Dreuw; S. 99 © Dr. Sabine Lepsky; S. 100 © Robert Schwienbacher; S. 105, 106 © Dieter Maretzky; S. 107 © Michaelshoven. Foto Jana Stein; S. 109 © Thomas Zimmer; S. 112 © RGM; S. 115 © Stephan von Wahl; S. 118 © AntoniterCityKirche. Foto Hermann Landvogt; S. 120 © Robert Schwienbacher; S. 131 © RGM, Fachhochschule Köln; S. 132 © RGM; S. 134 © Werner Müller; S. 140 © Robert Schwienbacher; S. 145 © Kölner Seilbahn; S. 148 © Gerd Bermbach; S. 150 © KVB; S. 152 © Stadt Köln – Stadtkonservator, Amt für Denkmalschutz und Denkmalpflege. Foto Jan Sauerborn; S. 157 © Tobias Kulozik; S. 158 © DEUTZ AG; S. 159 © Manfred Sabow; S. 162 © GAG Immobilien AG, S. 169 © GAG Immobilien AG, S. 175 © Kulturbunker


Technische Umsetzung:
J.P. Bachem Verlag GmbH

Ursulaplatz 1
50668 Köln
Telefon 0221/161 99 00
Telefax 0221/161 99 09
verlag@bachem.de

Geschäftsführer:
Dipl.-Kfm. Claus Bachem,
Amtsgericht Köln, HRB 68628, USt-ldNr.: 271053307

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